Gedankenloses Denken

19. August 2008

Jetzt sitz ich hier, bei meinem besten Freund und nehm einen weiteren Schluck von meinem Bier. Es ist 20:27 Uhr und bereits 3 leere Flaschen säumen meinen vergangenen Weg. Das Sprachzentrum ist langsam eingeschränkt und es kostet mehr Konzentration zu tippen.

Es ist mittlerweile 20:30 Uhr. 3 Minuten sind seit den letzten Zeilen vergangen. Ein Ziel hat dieser Text nicht. Neben mir nimmt mein bester Freund platz und erklärt einem 37 jährigen Fremden, den man “Milch” ruft, von seinem neuem schneeweißen Laptop. Baumarke Apple. Verwirrt sieht er aus, der Milch. Apfellisch ist eine ungewohnte Sprache. Eine einfach zwar, aber eine ungewohnte. Während ich da sitze schießt mir der Gedanke ins Hirn, dass Schreiben mit einem Ziel vielleicht von mehr Erfolg gekrönt sein könnte, wenn man einen Bogen spannen kann. Doch das vermag ich heute nicht zu leisten. Keine Lyrik, nur gedankenloses Denken.
Lies den Rest des Artikels »

Bitter.

17. August 2008

Es ist der selbe eklige Geschmack. Ich weiß nicht ob ich mich je an ihn gewöhnen werde - weitertrinken tue ich trotzdem. Ich spüre die Wärme, wie sie in mir hoch zieht und sich langsam ausbreitet. Der Bass vibriert in meinem Bauch. Ich will das alles nicht und doch so sehr.

Lies den Rest des Artikels »

Wall of Death ist mein Krieg.

14. August 2008

Wall of Death und Moshpint sind meine Kriege. Kriege in denen niemand verlieren und niemand gewinnen kann.

Ich fresse Staub. Kann kaum mehr atmen. vergiftet, vergiftet, vergiftet mit arsehn.

Ich schwitze, kann vor Staub kaum mehr sehen. verhaftet, verhaftet, im knast das ist nicht schön.

Vor mir Menschen. Hinter mir Menschen. Neben mir Menschen. Ich frag mich ob es schlimmer ist, dass du nicht hier bei mir, sondern bei ihm bist.

Ich kriege einen Ellbogen in die Fresse. Ich würde töten für dein Lächeln, nachts verfolgt mich nur dein Röcheln.

Es ist vorbei. Fürs erste. Blackmail spielt bald. Ich habe wieder Zeit nachzudenken, und trinke erstmal ein Bier. Frage mich, wie lange ich nicht mehr komplett nüchtern war, und stoße mit den Jungs an.

Lies den Rest des Artikels »

Groß. Ganz Groß.

28. Juli 2008

Das neue Tomte Album wird groß. Ganz groß.

Warum?

Darum:

Tomte - “der letzte große Wal” aufm Fest van Cleef 2008

kurzes Aufgeschrieben #1

23. Juli 2008

Ich tippe. Ich überlege. Ich zweifle. Ich speichere. Ich klicke auf Senden.

Ich steige ins Auto. Ich fahre 10 Minuten. Mein Handy vibriert in meiner Hosentasche. Ich versuche es nicht zu beachten.

Ich fahre weiter. Und doch,

alle 5 Minuten vibriert mein Handy  und erinnert mich daran, warum ich mich grade so gar nicht aufs Auto fahren oder etwas anderes konzentrieren kann.

Stop the clocks.

22. Juli 2008

Stoppt die Zeit! Hier jetzt und sofort!

Ich glaube ich kann zum ersten Mal sagen, dass ich wirklich glücklich bin.

Manchmal glaube ich, dass man nur einmal im Leben glücklich ist. Und den Rest seines Lebens wird man dafür bestraft. Man wird damit bestraft, dass man diesen Moment nie vergessen kann.

Es gibt Unterschiede. Und es gibt Parallelen. Und doch ist es so anders. Anders als alles andere davor.

Es ist schön. Es ist verrückt. Es ist sinnlos und bedeutet doch alles. Es beherrscht mich. Ich kann nicht dagegen ankämpfen und will es eigentlich auch gar nicht mehr. Es ist fremd. Ich bin mir fremd. Die Welt ist mir fremd. Ist es falsch oder richtig? Bin ich denn wirklich immer noch verwirrt?

Was soll ich tun? Was kann ich tun?

Ein Toast auf das Leben, das Glück,
Nur ich, ich komm nicht mehr mit,
Mit dem Leben, dem Glück,

Idiotische Verwirrung. Idiotische Aktionen. Idiotischer Typ im Spiegel. Idiotische Selbstzweifel.

Idiot! ist ein tolles Wort.

du glaubst gar nicht wie gut es tut zu sehen

12. Juli 2008

Du glaubst gar nicht wie gut es tut zu sehen:
es geht dir gut, du hast ein leben.
es hat mit uns nicht funktioniert.
wir haben es akzeptiert und abgegeben.

da war ne menge schweigen
und auch ein bisschen leiden,
und minuten wurden zu stunden.
dann vier wochen drüber schlafen.
gemerkt was richtig ist und was nicht
und die eitelkeit überwunden.

und all die schlechten sprüche
aus schlechten filmen auf den sondermüllhaufen.

wer stehenbleibt kann rosten
und wer rennt kann sich verlaufen.
weißt du noch wie das ende war.
wir beide mussten bluten.
und weil ich mich nur selten irr mit menschen, mädchen sag ich dir:
wir beiden sind due guten.
wir beiden sind die guten.

wir mussten dann schnell merken,
zu unseren größten stärken zählt nicht gerade die geduld.
aber machnchmal ist es einfach,
und niemand hier hat schulden
und niemand hier hat schuld

und all die schlechten sprüche
aus schlechten filmen auf den sondermüllhaufen.

wer stehenbleibt kann rosten
und wer rennt kann sich verlaufen.
weißt du noch wie das ende war.
wir beide mussten bluten.
und weil ich mich nur selten irr mit menschen, mädchen sag ich dir:
wir beiden sind die guten.
wir beiden sind die guten.

Kapitalistische Pyramide

04. Juli 2008

[via , via]

Wenn man sonst immer nur der Schiedsrichter ist

25. Juni 2008

Wenn man sonst immer nur der Schiedsrichter ist, und auf einmal selbst das Spiel spielt, verzweifelt man an den eigenen Regeln.

Wieso kann ich auf einmal Tomte Lieder hören, ohne dabei melancholisch zu werden?

- Ich kenne die Antwort.

Wieso bin ich in der Lage zu Sagen das es mir gut geht?

- Ich kenne die Antwort, aber gestehe es mir nicht ein.

Wieso kann ich wieder in Ruhe schlafen?

- Ich bin mir nicht sicher.

Wie kann man Sachen vermissen, die man erst so kurze Zeit hat?

- Ich weiß es nicht.

Wo ist mein Regenschirm? Ich brauche ihn, auch wenn die Sonne scheint.

So give me the drug

18. Juni 2008

Dieser Artikel ist schon eine Woche alt, nur wurde noch nicht veröffentlicht weil er zu hart war und überarbeitet werden musste. Alles was übrig geblieben ist, ist eine ungeordnete Sammlung von Gedanken.

Hab ein komisches Wochenende hinter mir.

Er ist wieder da.

Und nichts hat sich verändert.

Lies den Rest des Artikels »